Über MBZ

Schon als Kind mit 5 Jahren hat mich die Begeisterung für die Modelleisenbahn gepackt – so wie es in den 1960er Jahren noch bei ganz vielen Jungen der Fall war. Mit großem Engagement habe ich das vielseitige Hobby in den folgenden Jahren weiterverfolgt. Erst mit dem beruflichen Werdegang zum Werbefotografen setzte ich andere Prioritäten, die lieb gewordene Freizeitbeschäftigung ruhte für rund 20 Jahre. Doch Ende der 1990er Jahre wurde die Leidenschaft neu entfacht und ich reaktivierte meine verstaubten Modellbahnsachen mit dem Bau einer kleinen Anlage. Für ihre Ausgestaltung schaute ich mich auf dem Markt um und stellte fest, dass es diverse Modelle immer noch nicht gab, ihre Qualität unzureichend oder ihr Preis zu teuer war. Mit meinem Wissen aus 25 Jahren Fotografie begann ich, kleine Sachen als Bastelbögen selbst zu bauen.


Das Schlüsselerlebnis hatte ich 2004, als ich auf der Spielwarenmesse in Nürnberg ein Lasercut Gerät entdeckte. Besessen von den Möglichkeiten des Lasers, erwarb ich ein kleines Gerät an und setzte dieses zunächst für die Fotografie ein. Bald wurde mir klar, dass im Laser noch ein riesiges Potenzial steckt und ich fertigte die ersten kleinen Bauteile für die Modelleisenbahn. Durch intensive Auseinandersetzung mit dem Lasercut Modellbau lotete ich seine Grenzen aus und entdeckte immer neue Möglichkeiten. Schnell wuchsen die ersten Modelle heran. Um ihre Qualität zu prüfen, zeigte ich sie einigen Modellbahnern. Diese waren von den der Detailfülle und feinen Strukturen begeistert, die der Laser ermöglicht.

Nach dem Motto „Was einer braucht, brauchen auch andere“ fertigte ich die entsprechenden Modelle in kleiner Serie und bot diese zum Verkauf an. Schnell wuchs insbesondere durch Mundpropaganda in der Modellbauszene die Nachfrage, der Verkauf der ersten Produkte ließ sich gut an. Immer bestrebt, ihre Qualität weiter zu verbessern, kam ich auch mit Josef Brandl ins Gespräch, der mich dann fragte, ob ich auch Gebäude herstellen würde. Meine Antwort lautete: „Habe ich zwar noch nie gemacht, aber ich werde es versuchen.“ Gesagt, getan setzte ich mich daran, das erste Gebäude zu entwickeln. Brandl zeigte es einem Kunden, der so angetan war, dass er für seine Anlage all seine Gebäude in dieser Technik haben wollte.


Damit war der Grundstein für mein Sortiment gelegt und ich baute in den folgenden zwei Jahren 80 H0-Gebäude in Lasercut Modellbau Technik. Gleichzeitig entwickelte ich das Angebot über das Internet. Der Erfolg war deutlich größer, als ich es je erwartet hätte. Die Bausätze wurden mir förmlich aus den Händen gerissen. Andere Modellbahner der Spurweiten N und Z meldeten ebenfalls Wünsche an. Nach anfänglichem Zögern begann ich zusätzliche Produktionsreihen von N- und Z-Gebäuden. Auch diese Entwicklungen erwiesen sich als „Renner“ - zudem kamen immer mehr Anfragen zur Fertigung von individuellen Gebäuden und Zubehör. Für mich war somit klar das der Lasercut Modellbau ideal für die Modellbahn ist.

So entwickelte sich in den letzten zehn Jahren das Sortiment langsam und stetig bis auf fast 3000 Artikel. Ohne es zu wissen, wurde ich im Zubehörbereich zum Weltmarktführer in den Spurweiten N und Z. Die Liebe zum Detail, die natürliche Anmutung und die Präzision waren die ausschlagegebenden Momente, die den Erfolg der Modelle ausmachten und weiter ausmachen. Seit zehn Jahren fertigen wir neben den serienmäßig hergestellten Gebäuden auch individuell nach Ihren Vorlagen oder Wünschen zu erschwinglichen Kosten. Rund 80 Prozent unseres Sortimentes sind Kundenaufträge. Für die Umsetzung benötige ich mindestens Bilder mit einigen Bezugsgrößen. Besser sind natürlich Pläne mit Maßstabsangaben und Bildmaterial aus der Epoche, in der das Gebäude umgesetzt werden soll.

Meine Modelle sind kompromisslos maßstäblich. Die Entwicklung erfolgt generell im Größe H0 und wird anschließend auf die anderen Maßstäbe übertragen. Eine grobe Kalkulation kann erst nach Übersendung von Bildmaterial oder Plänen erfolgen. Der endgültige Preis richtet sich nach dem Konstruktionsaufwand bzw. der Laserlaufzeit. Der Erstauftraggeber bekommt das fertig gebaute Urmodell. Außerdem liefern wir die Bausätze unbemalt aus, damit eine größtmögliche Individualität für den Anwender gegeben ist. Bei der Farbgebung empfehle ich die Verwendung von natürlichen Pigmenten, die nach meiner Methode verarbeitet werden (siehe Bauvideo im Downloadbereich meiner Web-Seite (www.mbz-modellbahnzubehoer.de). Diese trocknen bei sachgemäßer Anwendung völlig matt auf, sind absolut lichtecht und kommen so der Realität am nächsten.

Natürlich erhalten Sie bei uns auch sämtlich Materialien und Techniken, die zu einer realistischen Umsetzung notwendig sind. Wir fertigen, soweit es möglich ist, aus umweltfreundlichen Materialien und verzichten, bis auf wenige Ausnahmen, auf Kunststoff. Die Details der Modelle werden nach Möglichkeit zu 100 Prozent umgesetzt Kompromisse sind gelegentlich notwendig. Ausschlaggebend ist der Gesamteindruck. Dieser muss stimmig sein. Nur dann wird ein überzeugender Eindruck der Realität im Modell wiedergegeben. Nach dieser Überzeugung arbeite und entwickle ich seit über zehn Jahren immer neue Modelle -  Ihre Nachfrage gibt mir Recht.

 

English Version

Already as a child at the age of 5, I was gripped by the enthusiasm for model railways - as was the case with many boys in the 1960s. I continued to pursue this versatile hobby with great commitment in the years that followed. It was not until I became an advertising photographer that I set other priorities, and the hobby I had become so fond of went dormant for about 20 years. But at the end of the 1990s, the passion was rekindled and I reactivated my dusty model railway things by building a small layout. I looked around on the market for their design and found that various models still did not exist, their quality was insufficient or their price was too expensive. With my knowledge from 25 years of photography, I started to build small things myself as handicraft sheets.

I had the key experience in 2004 when I discovered a lasercut device at the toy fair in Nuremberg. Obsessed with the possibilities of the laser, I purchased a small device and used it initially for photography. Soon it became clear to me that there was still a huge potential in the laser and I made the first small components for the model railway. Through intensive study of lasercut model making, I explored its limits and discovered more and more new possibilities. The first models quickly grew up. To test their quality, I showed them to some model railway enthusiasts. They were enthusiastic about the richness of detail and fine structures that the laser makes possible.

Following the motto "What one person needs, others need too", I produced the corresponding models in small series and offered them for sale. Demand grew quickly, especially through word of mouth in the model-making scene, and sales of the first products took off. Always striving to further improve their quality, I also got into conversation with Josef Brandl, who then asked me if I would also produce buildings. My answer was: "I've never done that before, but I'll give it a try". No sooner said than done, I set about developing the first building. Brandl showed it to a customer who was so taken with it that he wanted to have all his buildings in this technique for his facility.

This laid the foundation for my range and in the following two years I built 80 H0 buildings using lasercut modelling techniques. At the same time, I developed the range via the Internet. The success was much greater than I had ever expected. The kits were literally snatched out of my hands. Other model railway enthusiasts in N and Z gauges also expressed their wishes. After initial hesitation, I started additional production series of N and Z buildings. These developments also turned out to be a "big hit" - more and more requests for the production of individual buildings and accessories came in. So it was clear to me that lasercut modelling is ideal for model railways.

So over the last ten years the range has slowly and steadily developed to almost 3000 items. Without knowing it, I became the world market leader in the accessories sector in the N and Z gauges. The attention to detail, the natural look and the precision were the decisive moments that made and still make the success of the models. For the past ten years, in addition to the mass-produced buildings, we have also been manufacturing customised buildings according to your designs or wishes at affordable costs. Around 80 percent of our range are customer orders. For the realisation I need at least pictures with some reference sizes. Better, of course, are plans with scale information and visual material from the era in which the building is to be realised.

My models are uncompromisingly to scale. Development generally takes place in H0 size and is then transferred to the other scales. A rough calculation can only be made after sending picture material or plans. The final price depends on the construction effort or the laser runtime. The first customer receives the finished master model. We also deliver the kits unpainted, so that the user has the greatest possible individuality. For the colouring I recommend the use of natural pigments, which are processed according to my method (see construction video in the download area of my web page (www.mbz-modellbahnzubehoer.de). These dry completely matt when used properly, are absolutely lightfast and thus come closest to reality.

Of course, we also provide you with all the materials and techniques that are necessary for a realistic realisation. As far as possible, we use environmentally friendly materials and, with a few exceptions, do not use plastic. The details of the models are implemented 100 per cent wherever possible - compromises are occasionally necessary. The overall impression is decisive. This must be coherent. Only then can a convincing impression of reality be reproduced in the model. I have been working and developing new models according to this conviction for more than ten years - your demand proves me right.